Bei der Bestattungskultur gibt es einen deutlichen Wandel. Dies zeigt sich in besonderer Weise, wenn man an die derzeit häufig gewählte Bestattung der Urne in Urnenwänden denkt.
Eine vielfach gewünschte Form einer naturnahen Bestattung in der Erde ohne großen Pflegeaufwand ist die Baumbestattung. Man folgt dem Prinzip: „Aus der Natur geboren, in die Natur zurückkehren“. Dabei werden im Umkreis eines Baumes 10-12 Urnen aus natürlichem Material mit der Asche des Verstorbenen in die Rasenfläche eingelassen. Ein kleines Schild mit Namen sowie Geburts- und Sterbedatum weist auf die Begräbnisstätte hin. Während bei der Urnenwand die Urnen nach Ablauf der Liegefrist „entsorgt“ werden, lösen sich bei der Baumbestattung die Urnen mit der Asche im Erdreich auf und kehren damit in den Naturkreislauf zurück.
Eine gute Grundlage für eine Baumbestattungsfläche gibt es auf dem Friedhof in Schönenberg. Auf dem leeren Areal in der südwestlichen Ecke befindet sich eine Gruppe von 9 weit entwickelten Bäumen, die sich für eine parkähnliche Anlage hervorragend eignen. Zudem besteht genug Freiraum, um bei Bedarf weitere Zukunftsbäume zu pflanzen.
Die SPD-Fraktion hat einen entsprechenden An-trag zur Änderung der Friedhofssatzung an den Ortsbürgermeister gestellt, der positiv aufgenommen wurde.

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