Liebe Mitbürgerinnen,
Liebe Mitbürger,
dieses Jahr ist die Advents- und Weihnachtszeit anders als gewohnt. Wir haben ein Jahr hinter uns, welches für uns alle schwierig war. Das Leben, welches wir bis März 2020 unbeschwert und frei führen konnten, mussten wir aufgeben. Wir konnten uns nicht mehr wie gewohnt mit unseren Freunden und Verwandten treffen, unsere Kinder konnten nicht mehr in die Schule und den Kindergarten. Unser Arbeitsalltag hat sich verändert. Viele Menschen lebten und leben in Angst; Angst einen geliebten Menschen anzustecken, Angst selbst zu erkranken, Angst unsere Arbeit oder gar die ganze Existenz zu verlieren. Der Lockdown im Frühjahr war für alle hart. Doch auch diese schwierige Zeit hatte ihre guten Seiten. Wie wichtig uns Familie, Freunde, Gesundheit und Freiheit sind, ist uns in dieser Situation richtig bewusst geworden. Wir haben gelernt aufeinander acht zu geben, zusammenzuhalten und das Beste aus der Situation zu machen. Viele Bürgerinnen und Bürger haben sich in dieser Situation sehr für ihre Mitmenschen engagiert. Vereine und Privatinitiativen haben Nachbarschaftshilfen für ältere und vorerkrankte Mitmenschen gegründet. Als Ortschaft haben wir zusammengehalten. Darauf können wir stolz sein! Auch die Arbeit für die Mitglieder im Ortsgemeinderat war eine andere als gewohnt. Mit dem Lockdown konnten die Ortsgemeinderatssitzungen nicht wie bisher durchgeführt werden. Es mussten andere Lösungen her. Entscheidungen wurden – zum Bedauern der SPD-Fraktion – als Eilentscheidungen ohne Beteiligung der Ratsmitglieder getroffen. Nachdem Ratssitzungen wieder stattfinden konnten, wurde dies von der SPD-Fraktion kritisiert. Dabei ging es überwiegend nicht um den Inhalt der Beschlüsse, sondern um das Demokratieverständnis und das Miteinander im Rat. Eilentscheidungen sind und sollten ein absolutes Ausnahmeinstrument sein und nicht als schnelles und unkompliziertes Verfahren herangezogen werden. Unsere Position haben wir deutlich gemacht und sind erfreut, dass der Bürgermeister im Lockdown light im November/Dezember das Instrument des Umlaufverfahrens gewählt hat, um eine Beteiligung der Ratsmitglieder zu gewährleisten. Auch wenn die Ratssitzungen im vergangenen Jahr nicht einfach waren (teilweise wurde u.a. der SPD-Fraktion unterstellt die Verwaltung zu schikanieren, ihr wurde das Rederecht beschnitten usw.) so steht bei der SPDFraktion weiterhin stets die Sacharbeit im Fokus. Wir wollen unseren Ort weiterbringen und für alle Generationen besser machen. Die meisten Beschlüsse im Ortsgemeinderat sind auf Anträge der SPD-Fraktion zurückzuführen. Der Ortsverein und die Fraktion wünschen sich fürs nächste Jahr, dass wir wertvolle Sacharbeit für den Ort leisten können und dass wir alle schnellstmöglich zu jener Normalität vor März 2020 zurückkehren können, jedoch das verstärkte Gemeinschaftsgefühl für immer beibehalten.

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